Die Brennessel - Grün, gemein, genial 🌿
- 8. Juni
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 10. Juni

Die Brennessel
Das Unkraut, das es faustdick hinter den brennenden Blättern hat.
Die meisten wollen sie loswerden. Dabei ist die Brennnessel eine der stärksten heimischen Heilpflanzen überhaupt.
Macht den Frühjahrsputz – von innen
Die Brennnessel bringt den Körper auf Touren:
unterstützt Nieren, Leber und Darm
hilft beim Entwässern
fördert die Ausscheidung von Harnsäure
unterstützt den Säure-Basen-Haushalt

Kurz gesagt: Sie räumt auf, während du weitermachen kannst.
Wenn's irgendwo zwickt
Brennnessel wird traditionell bei vielen entzündlichen Beschwerden eingesetzt und ist für ihre beruhigende Wirkung bekannt.
Klein, grün, voller Superkräfte
In ihren Blättern stecken:
Vitamin C
Chlorophyll
Mineralstoffe
Ballaststoffe
alle essentiellen Aminosäuren
Nicht schlecht für ein Gewächs, das ungefragt im Garten auftaucht.
Besonders beliebt bei:
Blasenentzündung
Gicht & Rheuma
Gelenk- und Muskelschmerzen
Wassereinlagerungen
Sodbrennen
Übersäuerung
Bluthochdruck
Gut zu wissen
Die Brennnessel wirkt leicht entwässernd und kann den Blutdruck beeinflussen. Wer Medikamente einnimmt, sollte dies berücksichtigen.
Fazit
Die Brennnessel brennt nur beim Anfassen. Für den Körper kann sie ein echter Gewinn sein. 🌿
und noch eine super lecke Idee für die Kräuterküche...
BRENNNESSEL-CHIPS
Knusprig, frech und überraschend lecker
Wer sagt, dass Brennnesseln nur stechen können? Frittiert werden die grünen Wildkräuter zu knusprigen Chips mit Suchtpotenzial.
So geht's:
Junge Brennnesselblätter mit Handschuhen pflücken
Waschen und gut trocknen
Kurz in heißem Öl (ca. 170–180 °C) frittieren
Auf Küchenpapier abtropfen lassen
Mit etwas Salz oder Kräutersalz würzen
Die Brennhaare verlieren beim Frittieren ihre Wirkung – übrig bleibt ein herrlich knuspriger
Snack.
Schmeckt zu:
Salaten
Suppen
Bowls
als Topping auf Ofengemüse
oder einfach direkt aus der Schüssel
Fazit
Aus dem gefürchteten Garten-Unkraut wird im Handumdrehen ein knuspriger Wildkräuter-Snack. Vorsicht: Die Chips verschwinden meist schneller, als man sie frittieren kann!


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